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Bewegung. Soziales Lernen. Inklusion

BeWEGEn!

… neue Ideen für die Praxis

Nix von der Stange.

Maßgeschneidert für Qualität!

Bewegen den GANZen Tag.

Raum für Erfahrungen, Bewegung, Kommunikation & Spiel

Unterstützen wo es nötig ist.

Gemeinsam handeln.

Bewärt und sinnvoll.

Themen: KGS Roggendorf, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

#gekonnt streiten in der 3a und 3b
Wir alle wissen, dass Kinder es lieben miteinander zu spielen, herum zu rennen, zu toben und einfach ausgelassen mit einander umzugehen. Hierbei kommt es auch immer wieder zu Streitigkeiten und unfairem Verhalten gegenüber anderen. In einigen Fällen eskalieren diese Situationen, so dass diese in Konflikte, Gewalt und auch Tränen enden. Das Projekt VGS#gekonnt streiten widmet sich genau diesem Thema und versucht den Kindern zu vermitteln, wie sie eigenverantwortlich Konflikte lösen können. Hierzu wird in dem Projekt die Friedenstreppe eingeführt, mit dem Ziel, dass die Kinder diese am Ende des Projektes selbständig anwenden können.

Die Friedenstreppe ist eine Mediationsmethode mit der Kinder nach einer gewissen Übungsphase alleine Streitigkeiten lösen können. Sie beginnt mit der ersten Stufe, wo beide Kinder Ihre Sicht des Streites schildern. Auf der zweiten wiederholt dann jeder das, was er vom Gegenüber verstanden hat, ohne dabei seine eigene Sicht noch einmal zu nennen. Anschließend wird gemeinsam nach Lösungen gesucht und wenn welche gefunden worden sind, reichen sie sich die Hände und vertragen sich. Als Hilfestellung für die Schüler gibt es eine ausfaltbare Friedenstreppe, auf der beide Konfliktpartner aufeinander zugehen.

Das Projekt umfasste acht Doppelstunden, in denen die Kinder verschiedene Methoden erprobten, um die Friedenstreppe zu verstehen und anzuwenden. Die ersten drei Einheiten wurden der kindgerechten Einführung in das Thema gewidmet. Es sollte Freude und Spaß am Projekt vermittelt und mit Hilfe von Streitgeschichten und Clownsszenen verdeutlicht werden, wie Konflikte entstehen, dass diese zum Leben dazu gehören und wie man diese lösen kann. Als Hilfestellung wurde direkt zu Beginn die Friedenstreppe eingeführt. Ab der zweiten Stunde hatten die Kinder die Möglichkeit mit Hilfe von uns Pädagogen diese anzuwenden, um bestehende Konflikte zu lösen. Es wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass die Regeln des Miteinanders eingehalten werden. So wurde Beispielsweise die Stoppregel wiederholt. Eine Methode, die es möglich macht, Konflikte aktiv zu vermeiden. Außerdem war uns wichtig die Gesprächsregeln „Ich höre zu und lasse andere ausreden“ und „Ich verletzte niemanden, auch nicht mit Worten oder Gesten“ zu etablieren. Damit alle Kinder während der Auflösung eines Konfliktes mitwirken konnten, haben wir in der zweiten Stunden zwei Karten eingeführt, die die Kinder zeigen sollten sobald sich ein Konfliktpartner nicht an die Regeln hält – die „Höre-zu“ und „Sei-nett“ Karten. Damit war der Grundstein für die Anwendung der Friedenstreppe gelegt.

In der vierten und fünften Einheit haben sich die Kinder viel mit dem Thema Gefühle beschäftigt. Es wurden die Grundgefühle genannt, beschrieben und die Kinder konnten sich spielerisch damit auseinandersetzen. Außerdem gab es eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation. Durch Spiele und Übungen haben die Kinder den Unterschied zwischen Giraffen- und Wolfssprache verstanden. Sie sollten diesen Sprachstil auch in der nächsten Stunde direkt mit Hilfe der Friedentreppe anwenden. Auf der ersten Stufe sollten sie nun mit dem Satz „Ich fühle mich…“ starten. Auf der zweiten Stufe den Satzanfang „Ich habe verstanden, dass…“ und auf der dritten Stufe „Ich wünsche mir…“ anwenden. Es wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass Ich-Botschaften gesendet werden. Um die Kinder noch mehr zu motivieren die Mediationsmethode der Friedenstreppe eigenständig zu benutzen, wurden nun Kinder als Konfliktlotsen eingesetzt.

In der sechsten und siebten Einheit setzten sich die Kinder mit Hilfe von Kindergeschichten und Bewegungsübungen mit dem Thema Empathie auseinander. Es sollte das Gefühl von Ausgrenzen und „Nicht-dazu-gehören“ vermittelt werden. Die Schüler sollten lernen sich in Andere hineinzuversetzen und spüren wie sich diese in verschiedenen Situationen fühlen. Um dieses Thema zu intensivieren und besser Lösungen für einen Streit zu finden, haben wir uns noch näher mit dem Gedanken des Perspektivwechsels beschäftigt. In der letzten Einheit wurde zunächst das gelernte Wissen in Form von einem Quiz abgefragt und im Anschluss die Friedentreppen für die Hosentasche gebastelt.

Der Aufbau der einzelnen Einheiten war immer ähnlich. Zu Beginn jeder Stunde gab es kleine Spiele (z.B. „Ich bin Joe und ich arbeite in einer Knopffabrik“; „Zeitungsschlagen“; „Evolutionsspiel“; „Kissenwettrennen“). In Form des Daumenblitzlichtes wurde nach dem Befinden der Schüler und Schülerinnen gefragt, bevor diese die Möglichkeit hatten ihre Konflikte mit Hilfe der Friedenstreppe zu lösen. In der Arbeitsphase haben wir uns sowohl theoretisch als auch spielerisch mit den Stundeninhalten auseinandergesetzt (z.B. 1, 2, 3 Stopp; arbeiten mit Gefühlsmonsterkarten; Clownsszenen; Bewegungsspiele zur GfK; Empathieübungen; Fußball-voll-kacke-oder doch nicht???; Bilder zu optischen Täuschungen und vieles mehr). Zur Verbesserung der Konzentration wurden immer wieder kleine „Lockerungs- und Bewegungspausen/-spiele“ eingeflochten. Neben der Anwendung der Friedenstreppe, hat sich als weiterer roter Faden zum Ende jeder Einheit die die Schatzsuche auf der Pirateninsel angeboten. Diese Kooperationsspielreihe sollte das WIR-Gefühl der Klasse stärken, die Kommunikation und Lösungsfindung verbessern und natürlich Spaß machen.

Das Feedback der Kinder war durchweg positiv. In der Projektabschlussreflexion war Gelegenheit Rückmeldungen zum Projekt zu geben. Hier einige Originalzitate:„ Das Projekt hat viel Spaß gemacht“; „Schade, dass ihr geht!“; „Es war schön, dass wir nicht gelernt, sondern nur gespielt haben…“; „Ich hoffe ihr kommt uns mal besuchen“; „Danke, dass ich jetzt Streit lösen kann“.

Fazit
Das Projekt hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und wurde gut angenommen. In der abschließenden Reflexion und Projektevaluation mit Lehrern und pädagogischen (Fach-) Kräften äußerten sich alle durchweg positiv. Sie berichteten, dass sich die Streitkultur und auch das Miteinander in ihren Klassen zum Besseren verändert haben; Konflikte eskalieren nicht mehr so schnell und werden nun auch konstruktiver gelöst. Leider fehlt uns ein Elternfeedback, welches das Bild abrunden würde. Das Projektziel wurde somit insbesondere durch den bewegten Ansatz erreicht.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 31. Juli 2019 at 15:09 | Themen: KGS Roggendorf, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


Kräfte messen. Sich auspowern. Kooperieren.

Themen: KGS Roggendorf, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

Ringen und Raufen geht nun in die dritte Runde.
Kinder, die sich gerne streiten, die körperliche Auseinandersetzung suchen oder einfach nur Raufbolde sind, sind hier genau richtig. Sie werden von Lehrern, Pädagogen und der Schulsozialarbeiterin ausgesucht. Idee dieses Projektes ist Kinder zu unterstützen, sich mit Worten auseinanderzusetzen, anstatt Konflikte mit der Faust zu lösen.
Unsere Schulsozialarbeiterin und ein ausgebildeter Sportwissenschaftler arbeiten hier partizipativ mit den Kindern in der Turnhalle an ihrem Verhalten. Die Kinder werden körperlich aktiv, lernen Gefühle und ihren Gemütszustand auszudrücken und Niederlagen hinzunehmen. Sie werden dabei unterstützt ihre Wut in den Griff zu bekommen und sich an Regeln zu halten.
Den Anfang einer jeden Stunde bildet das Daumenblitzlicht-Die teilnehmenden Kinder haben hier die Möglichkeit über ihre Probleme zu sprechen und Hilfe von anderen Kindern anzunehmen. Danach werden die Kinder mit kleinen Spielen warm bevor sie auf die Matte gehen um ihre Kraft und Power mit Kampfesspielen nach Regeln rauszulassen. Den Abschluss bildet ein Kooperationsspiel.

Wir freuen uns auf den neuen Start der AG.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 31. Juli 2019 at 15:02 | Themen: KGS Roggendorf, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


#wir bewegen bei den Erdmännchen

Themen: GGS Ehrenfeld, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

Wie wollen wir miteinander leben? Und was braucht es dazu? Was wünschen die Kinder sich vom Miteinander? Mit diesen Fragen starteten wir gemeinsam mit der Erdmännchenklasse das Projekt VGS#wir bewegen. Die Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung jedes einzelnen Kindes auf der einen und das Zusammen-wachsen der Klasse als Gruppe auf der anderen Seite ist dabei die zentrale Idee des Projektes.

Zu Beginn des Projektes haben wir partizipativ und mit Hilfe von bewegungsorientierten Übungen mit den Kindern und Erwachsenen der Gruppe das Schwerpunktthema unserer Projektstunden festgelegt. Dabei kam heraus, dass ein fairer Umgang und ein positives Miteinander das Hauptanliegen der Kinder sind. Deutlich wurde, dass viele dabei noch Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Gefühle differenziert zu erkennen, auszudrücken und somit die Gefühle der anderen wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Deshalb haben wir als eine Schwerpunktmethode die Gefühlsdinos in der Klasse eingeführt, welche einen kindgerechten Themeneinstieg bieten. In verschiedenen Übungen konnte außerdem erprobt werden, das eigene Gefühl besser wahrzunehmen, entsprechend zu handeln und im nächsten Schritt auch verstärkt auf die Gefühle der anderen zu achten. Die Methoden wurden für die Erprobungsphase von der Klasse übernommen, sodass die Kinder die Gefühlsdinos täglich nutzen konnten.

Weiter ging es verstärkt darum, dass jedes Kind lernt Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen, sich beispielsweise selbst zu regulieren. Durch verschiedene Methoden und Spiele, welche zum Transfer während der Erprobungsphase auch in den Alltag übernommen wurden, konnten wir so an der Impulskontrolle jedes Kindes arbeiten. Das Thema der Selbstregulation bezog sich aber auch auf den Umgang mit schwierigen Gefühlen, sodass wir beispielsweise an Fragen wie „Was machst du, wenn du merkst, dass du wütend bist? Was kann dir helfen?“ oder „Wie kannst du handeln, wenn du siehst, dass jemand anders wütend oder traurig wird?“ zur Förderung der Empathie arbeiten konnten.
Dabei waren schon während der aktiven Projektphase Veränderungen in der Gruppe spürbar, welche die Klasse in der Abschlussstunde zum Projektende auch selbst reflektieren konnte „Ich habe gelernt nicht immer sofort wütend zu sein und Streit anders zu lösen“, „Ich weiß jetzt, dass man sich kontrollieren kann, wenn man will“, „Ich kann Spiele spielen ohne Angst zu haben“ oder „Ich weiß jetzt, dass man sich nicht so fühlen muss, wie der andere sich gerade fühlt“.

Fazit:
Wir gehen insgesamt sehr zufrieden aus dem Projekt und freuen uns, dass die Kinder der Erdmännchenklasse an ihren eigenen Themen arbeiten konnten. Durch den Alltagsbezug, passende Übungen dazu und die damit verdeutlichte Relevanz für sie selber, konnten nachhaltige Veränderungen in der Klasse erwirkt und das positive Miteinander in der Gruppe gefördert werden.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 31. Juli 2019 at 10:47 | Themen: GGS Ehrenfeld, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


Nun schon im vierten Jahr!

Themen: GGS Neubrück, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

#gekonnt streiten mit der Friedenstreppe
Wer kennt das nicht: Immer da, wo viele Menschen auf engem Raum aufeinander treffen, entstehen häufig Konflikte, die eskalieren können. Kinder lieben es miteinander zu spielen und zu toben. Dabei kann es auch immer mal wieder zu Streitigkeiten und unfairem Verhalten anderen gegenüber kommen. Wie können Konflikte im Klassenverband eigenverantwortlich gelöst und eine altersgerechte Konfliktlösekultur erarbeitet und etabliert werden?
Das Projekt VGS#gekonnt streiten beschäftigt sich mit einer intensiveren Wahrnehmung der eigenen Gefühlen, einem angemessenen Umgang mit schwierigen Gefühlen wie Wut, der Entwicklung von Empathie und verfolgt damit das Ziel, Kinder zum eigenverantwortlichen Lösen von Konflikten zu befähigen. Hierzu wird die Friedenstreppe mit dem Ziel der selbstständigen Anwendung durch die Kinder eingeführt und durch abwechslungsreiche bewegte Spiele und Übungen zu den Themen Gefühle, Grenzüberschreitungen, Giraffen- und Wolfssprache, Zuhören und Empathie ergänzt.
Die Kinder der Affen- und Löwenklasse der GGS Europaring haben im Winter 2018/2019 in sechs Doppelstunden zusammen mit der Schulsozialarbeiterin der katholischen Jugendagentur und einem #wir bewegen Coach des VGS die Friedenstreppe zur Konfliktklärung erarbeitet und angewendet.
Zum Ende jeder Stunde gab es die große „Team-Challenge“, mit dem Ziel das Wir-Gefühl der Klasse zu stärken und die Kommunikation und Lösungsfindung zu verbessern. In einer Reflexionsrunde wurde von den Kindern Interessantes, Gelerntes und in den Alltag Übertragbares benannt. Abgeschlossen wurde jede Einheit mit dem Ritual „123 – Streit vorbei!“.

In einer großen #gekonnt streiten Schnitzeljagd konnten die Kinder der Affen- und Löwenklasse nach einigen Wochen Pause vom Projekt zeigen, welche Inhalte bei ihnen hängen geblieben sind. So wurden gute Strategien im Umgang mit Wut aufgezählt, Gefühle anhand von Mimik benannt, durch aktives Zuhören Sachen erkannt und bunte Giraffen passend zu der Giraffensprache auf den Schulhof gemalt. Die Schnitzeljagd war ein großer Erfolg und zeigte, dass die Kinder sich nachhaltig an die Inhalte des Projekts erinnern und diese auch benennen und umsetzen können.
Fazit Das Projekt hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet und wurde besonders durch die teilnehmenden Kinder gut angenommen. Ein durchweg positives Feedback gab es in der abschließenden Reflexion und Projektevaluation von Lehrerkräften und pädagogischen (Fach-) Kräften. Die Friedenstreppe wurde fest im Alltag der Kinder z.B. im Klassenrat etabliert und beeinflusst so nachhaltig die Streitkultur und auch das Miteinander in der Klassen.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 30. Juli 2019 at 18:16 | Themen: GGS Neubrück, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


Jetzt auch in Merheim!

Themen: KGS Merheim, Projekte/ #wir bewegen, Schulsozialarbeit, Soziales Lernen

#gemeinschaft organisieren
Was wünscht ihr euch im Miteinander? Und welche Erwartungshaltung habt ihr gegenüber euren Mitschülern? Mit diesen Fragen im Gepäck starteten wir im Januar 2019 das Pilotprojekt VGS#gemeinschaft organisieren.
Das Pilotprojekt sollte eine (zusätzliche) Alternative zum Präventivprojekt VGS#wirbewegen in Stufe 2 bzw. als Projekt zur Krisenintervention darstellen, das bei Bedarf in allen Jahrgängen durchgeführt werden kann.

Die zentrale Idee des Projektes ist es gemeinsam mit allen Beteiligten Regeln für das Miteinander zu erarbeiten und durch die konsequente Umsetzung langfristig ein besseres Miteinander in der Klasse zu erreichen.

In der aktiven Projektphase wurde deutlich, dass es zwar nicht grundsätzlich ein Problem mit Regelverstößen gab, jedoch eine kleinere Gruppe von Kindern immer wieder in Konflikte und Streitigkeiten gerieten. Die dadurch bedingte Häufung von Konflikten wirkte sich negativ aufs gesamte Klassenklima aus.
In der Anfangsphase des Projektes wurde beim Sammeln von „unfairem Verhalten“ in der Klasse deutlich, dass neben den Streitigkeiten und Konflikten zudem vor allem das Ausgrenzen von einzelnen Kindern ein Thema war. Ebenso war das Gemeinschaftsgefühl nicht so gut ausgeprägt, sodass es immer wieder zu Grüppchenbildung kam, wobei Kinder gezielt ausgeschlossen wurden. Die Kinder hatten zudem noch Schwierigkeiten das eigene Bedürfnis der Schnellste oder Beste zu sein für das Gemeinschaftsgefühl und eine gemeinschaftliche Lösung zurück zu stellen. Es wurden dann für die von den Kindern genannten Verhaltensweisen Regeln entwickelt:

  • Ich verletzte niemandem! Auch nicht Worten oder Gesten. Kein Spaß auf Kosten anderer!
  • Ich höre zu und lasse andere ausreden.
  • Ich bringe mich selbst und andere nicht in Gefahr.
  • Ich achte eigenes und fremdes Eigentum.

Diese wurden dann im nächsten Schritt festgelegt, mit den inhaltlichen Vorstellungen der Kinder gefüllt und durch einen gemeinsamen Zustimmungsprozess mit grünen und roten Filzlappen beschlossen.
Nach dem Erstellen den Regeln wurden diese durch Spiele erlebbar und erfahrbar gemacht. Dadurch blieben die Regeln den Kindern gut im Gedächtnis.
Anschließend wurde mittels Rollenspielen und weiteren Methoden das Thema Ausgrenzen erarbeitet und Handlungsalternativen für die Kinder entwickelt. Dadurch entstand eine „Schatztruhe gegen das Ausgrenzen“, die metaphorisch durch Gegenstände visualisiert und im Sinne der Nachhaltigkeit auch im Klassenraum durch ein Foto aufgegriffen wurde.
Damit wurde gleichzeitig die Erprobungsphase eingeleitet, in der die Lehr- und pädagogischen (Fach-) Kräfte aus dem Nachmittag im Sinne der Nachhaltigkeit für den Alltagstransfer und die Auseinandersetzung mit dem Thema verantwortlich sind. Dazu wurden die visualisierten Regeln in der Klasse aufgehängt. Außerdem wurden in Gesprächskreisen, sowie im gesamten Alltag immer wieder thematische Impulse gesetzt.

Die Abschlussstunde wurde als komplette Kooperationseinheit geplant, um das Gemeinschaftsgefühl der Klasse zu stärken und die Arbeit im Team zu fördern. Dabei hatten die Kinder großen Spaß, es wurde jedoch deutlich, dass dies den Kindern auch weiterhin noch schwer fiel, sodass als Evaluationsstunde eine weitere Stunde zur Kooperation gestaltet wurde.
Im Sinne der Nachhaltigkeit führte die Klassenleitung weiterhin Kooperationsspiele durch und thematisierte die Regeln und „Schatztruhe gegen das Ausgrenzen“ im schulischen Alltag wie z.B. im Klassenrat.

Zu Beginn des Projekts wurden die Eltern durch Elternbriefe über das Projekt, die Regeln und das Miteinander informiert und zum Austausch eingeladen. Positiv waren auch die Rahmenbedingungen und die Kooperation mit der Schule, die dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber stand.

Fazit:
Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass die intensive Arbeit mit der Gruppe zu einer für viele Kinder spürbaren Verbesserungen geführt hat. Durch die partizipative Regelfindung und konsequente Umsetzung dieser hat die Häufigkeit von destruktiven Streitsituationen stark abgenommen. Auch das Ausgrenzen hat aus Sicht der Kinder und pädagogischen Kräfte abgenommen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde für einen Einzelfall nach dem No-blame-approach eine Unterstützergruppe installiert, sodass auch auf individueller Ebene das Bewusstsein und Verantwortungsgefühl für das Gegenüber gestärkt wurden.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 30. Juli 2019 at 17:40 | Themen: KGS Merheim, Projekte/ #wir bewegen, Schulsozialarbeit, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


#wir bewegen in Merheim

Themen: KGS Merheim, Projekte/ #wir bewegen, Schulsozialarbeit, Soziales Lernen

Wie wollen wir miteinander umgehen? Und was braucht es dazu? Wie wollen wir unser Miteinander gestalten? Mit diesen Fragen im Gepäck starteten wir in der Klasse 2b der KGS Fußfallstraße gemeinsam das Pilotprojekt VGS#wir bewegen. Dabei waren die Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung jedes einzelnen Kindes auf der einen und das Zusammenwachsen der Klasse als Gruppe auf der anderen Seite die zentrale Idee des Projektes.

Das Projekt war als Pilotprojekt angelegt und sollte die Bedarfe der Schule im Hinblick auf ein präventives und im Schulprogramm fest verankertes Sozialtraining ermitteln. Das Projekt wurde in Jahrgangsstufe 2 verortet, da die beteiligten Pädagoginnen diesen Zeitpunkt als guten Startpunkt für das sozial-emotionale Lernen im Rahmen eines Projekts einschätzten.
In der Anfangsphase lag der Schwerpunkt darauf, das Miteinander in der Gruppe zu beobachten und den Kindern Lust darauf zu machen an gemeinsamen Themen zu arbeiten. Mit Hilfe von bewegungsorientierten Einheiten und Clownszenen mit sich anschließenden kurzen Reflexionsphasen konnten die Kinder praktisch erleben und herausarbeiten, welche Dinge in der Klasse schon gut funktionieren und welche Dinge sie in der Klassengemeinschaft noch angehen möchten.

In sieben Einheiten von je 90 Minuten standen wöchentlich die aktuellen Themen der Gruppe im Fokus. Geleitet wurden die Stunden von zwei #wir bewegen Coaches, sodass die Klassenleitung die Beobachterrolle wahrnehmen konnte. Im direkten Anschluss an die Projektstunde wurde das Erlebte von allen Beteiligten gemeinsam reflektiert und gleichzeitig das Thema für die nächste Stunde festgelegt. Die Eltern wurden während der Projektlaufzeit durch einen Elternbrief zum Projektstart informiert und zum Austausch eingeladen.
Im weiteren Projektverlauf einigte sich die Gruppe darauf, dass sie daran arbeiten wollen auf die Gefühle untereinander Rücksicht zu nehmen und wertschätzend miteinander zu kommunizieren. Dazu galt es die Vielfalt der Gefühle kennenzulernen und auch einzuüben, Gefühle von anderen wahrzunehmen. Es wurden verschiedene Sozialformen gewählt, um eine offene Gesprächskultur zu etablieren, in denen jedes Kind offen seine Gefühle zeigen kann. Die Übungen zur Wolfs- und Giraffensprache bereiteten den Kindern großen Spaß, sodass diese schnell in Konfliktsituationen angewendet wurde.
Zum Ende jeder Stunde war jedes Mal ein Kooperationsspiel das Highlight für die Kinder. Dabei wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Kinder lernten, dass es nicht darauf ankommt allein zu gewinnen, sondern vielmehr gemeinsam als Klasse Lösungen zu finden und gut im Team zusammen zu arbeiten.

Zum Abschluss des Projekts standen besonders die ausführliche Reflexion der vergangenen Stunden sowie die Nennung von Zielen für die Zukunft im Fokus.
Die Klassenleitung betonte, dass die eine veränderte Stimmung in der Gruppe entstanden sei. Es gebe weniger Streit, welcher dann überwiegend mittels wertschätzender Kommunikation gelöst werden konnte. Bei Arbeit im Team bzw. Klassenverband sei mehr Unterstützung aller Kinder im Sinne der Klassengemeinschaft spürbar. Insgesamt sei der Kontakt untereinander verbessert, sodass auch unabhängig von festen Spielgruppen vermehrt andere Kinder integriert worden.
Die Nachhaltigkeit des Projekts wurde durch Visualisierung der Projektinhalte in Form von Plakaten im Klassenraum unterstützt. Themen und Spiele sowie Reflexionsmethoden wurden im Alltag z.B. Klassenrat integriert. Das Thema Gefühle wurde durch die Gefühlsampel im Klassenzimmer als fester Bestandteil des Classroom-Managements weiter geführt.

In der Evaluationsstunde zum Projekt wurde der bereits im Projekt angeregten Fähigkeit zur Kooperation gewidmet, sodass eine komplette Stunde diesem Thema gewidmet wurde. Hierbei wurde eindrucksvoll deutlich, dass die Klasse nun besser miteinander arbeitete und sich gemeinsam an der Suche nach Lösungen beteiligte, wobei alle Kinder einbezogen wurden.

Fazit:
Da das Projekt als Pilotprojekt angelegt war, lässt sich festhalten, dass der Zeitpunkt der 2. Klasse gut gewählt wurde, da die Kinder sich gut auf die Inhalte einlassen konnten und ihr Verhalten gut reflektierten. So konnte ein Lernprozess entstehen. Ein präventives im Schulprogramm verankertes Projekt erscheint nach den bisherigen Erfahrungen sinnvoll. Die Klassenleitung gab positives Feedback zur Veränderung ihrer Klasse. Die Klasse arbeitete motiviert an den entstandenen Themen mit. Die Offenheit des Projekts und die bewegungsorientierte Methodik trugen positiv zur Motivation der Kinder bei, sodass sie mit Freude und Eifer mitarbeiteten.

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 30. Juli 2019 at 17:28 | Themen: KGS Merheim, Projekte/ #wir bewegen, Schulsozialarbeit, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


Lotta – der Schulhund der GGS Diesterwegstraße

Themen: GGS Brück, Soziales Lernen

Die GGS Diesterwegstraße hat seit 2014 den Schulhund Lotta. Lotta ist eine 6 Jahre alte Hündin. Sie ist ein Podenco – Mix und kommt ursprünglich aus Spanien.
Begleitet wird der Hund von seiner Halterin Frau Gohr, der stellvertretenden OGTS-Leitung. Sie war es auch, die die Idee zu diesem Projekt entwickelte und die gemeinsam mit Frau Esser, der Schulleitung, die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen hat.
Regelmäßig besucht Lotta mit Frau Gohr zweimal in der Woche im Wechsel alle Klassen. Lotta ist an diesen Tagen, aber auch bei allen anderen Aktivitäten dabei, beispielsweise auf dem Schulhof oder bei den Hausaufgaben. Für die Kinder sind die gemeinsamen Waldspaziergänge mit Lotta besonders attraktiv.
Es gibt ein paar wichtige Verhaltensregeln für die Kinder im Umgang mit Lotta. So darf Lotta nur dann gestreichelt werden, wenn sie ein blaues Halstuch trägt. Hat sie das Tuch nicht um den Hals gebunden, wissen alle Kinder: Jetzt hat Lotta Pause. Damit niemand die Regeln vergisst und auch alle anderen informiert sind, hängen im Foyer der Schule Plakate, die alles Wichtige, was man im Umgang mit Lotta wissen muss, visualisieren.

Für das Einbeziehen eines Tieres in den Schulalltag gibt es zahlreiche pädagogische Argumente. Die Kinder üben sich im Umgang mit einem Tier und lernen seine speziellen Bedürfnisse kennen (wie Nahrung, Bewegung und Ruhepausen). Grenzen zu respektieren, ist eine weitere wichtige Erfahrung. Ergänzend lernen die Kinder, was es bedeutet, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Darüber hinaus können Kinder, die eine gewisse Scheu im Umgang mit Hunden haben, hier in einem geschützten Rahmen positive Erfahrungen machen und so ihre Ängste abbauen. Zudem wirkt sich Lotta positiv auf das Gruppenklima aus. Sie bringt das ein oder andere unruhige oder schwierige Kind zur Ruhe und sorgt allein durch ihre Anwesenheit für eine gute Stimmung sowie für allgemeine Freude.
Zusätzlich gibt es Projekte rund um das Thema „Hund“. Es gibt Berichte in der Schülerzeitung und auf der Homepage (Auszug): „…Ihre Hobbys sind spazieren gehen, fressen und zur Schule gehen. (…) Wenn Lotta in eine Klasse kommt, wird es sofort leiser, denn Hunde haben sehr empfindliche Ohren. Alle Kinder freuen sich immer, wenn Lotta in eine Klasse kommt!“ von Hannah und Elias (Seehundklasse 4c)

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 30. Juli 2019 at 14:58 | Themen: GGS Brück, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren


Das neue BeWEGEn! – Heft ist da!

Themen: Allgemein, Bewegung den GANZen TAG, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen, Weiterbildung/ BeWEGEn!

wir, der VGS Köln e.V., bieten Ihnen zum neuen Schuljahr 2018/2019 zum 4. Mal eine interessante und abwechslungsreiche Fortbildungsreihe an: Von Gesprächsführung über Konfliktklärung bis zum Thema Kinderschutz ist alles dabei.
Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen unser neues Fortbildungsformat der #teamimpulse. Hierbei werden von Ihnen ausgewählte Inhalte an einem individuell vereinbarten Termin in Ihrer Einrichtung praxisbezogen und kompakt vorgestellt. Enthalten sind – neben Klassikern wie Elterngespräche oder Fortbildungen zum Sozialen Lernen – neue Angebote zur (Kinder-) Partizipation oder zum Thema Hausaufgaben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern.
Auch für Rückmeldungen und Fragen: Sprechen Sie uns gerne an!

Hier kommen Sie direkt zum zu unseren Fortbildungen

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 4. September 2018 at 15:33 | Themen: Allgemein, Bewegung den GANZen TAG, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen, Weiterbildung/ BeWEGEn! | | Beitrag kommentieren


#klasse fahrt

Themen: Bewegung den GANZen TAG, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

Die Idee dieses Projektes war es, eine Klassenfahrt sport- und erlebnispädagogisch durch einen #wir bewegen Coach zu begleiten bzw. vor- und nachbereiten zu lassen. Ziel war es außerdem, in diesem Setting Raum und Rahmen für gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen in der Natur zu ermöglichen. Zudem sollten auf dieser Fahrt neben Spaß und Bewegung klassenübergreifende Kontakte entstehen und Berührungsängste zwischen zwei Parallelklassen abgebaut werden.
Für die Umsetzung eines ersten Pilotprojekts von #klasse fahrt wurde die Klassenfahrt der 3a & 3b der GGS am Gotenring ausgewählt. Die Fahrt ging in das Reitercamp Hötzenhof. Als Termin für das Angebot wurde der 14.12.17 bestimmt. Anfang Dezember begannen die ersten Vorbereitungen.
Nach einem ersten Termin zur Vorbesprechung, einem Elternbrief und dem ersten Kontakt mit den Kindern wurde mit allen Beteiligten gemeinsam eine Idee für die Umsetzung entwickelt und das Konzept an die Rahmenbedingungen angepasst. Das Projekt startete um 10 Uhr und endete um 17 Uhr.

Zunächst kam unser neues Spielemobil #bewegungstaxi zum Einsatz. In einer offenen Situation konnten die Kinder die vielfältigen Spielmaterialien vom Minigolf bis hin zum Hockey ausprobieren. klasse-fahrt-201711214
Nach dem Mittagessen kam es zu dem „eigentlichen“ Highlight. Die Kinder landeten auf einer Pirateninsel und gingen auf große Schatzsuche. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd wurde ihnen in Form von verschiedenen Schnipseln der Weg gezeigt.
An verschiedenen Stationen gab es Aufgaben, die die Gruppe nur zusammen meistern konnte und somit das Thema Kooperation besonders im Vordergrund stand. Nach jedem gemeisterten Auftrag wurde das Erlebte anhand der Methode – die Schiffsbesatzung reflektiert und herausgearbeitet, wer welche Rolle bei der Erarbeitung des Lösungsvorschlages eingenommen hatte.
Nach ca. 3 Stunden erreichten die Kinder das Ziel und die „Schatztruhe“ wurde gefunden. Aus dieser durften sich alle Kinder jeweils drei Murmeln nehmen. In der anschließenden Reflexion konnte jedes Kind anhand der Murmeln von seinem persönlichen „Schatz des Tages“ erzählen.

Den Abschluss bildete die Auswertungsmethode – das Spinnennetz. Jedes Kind hatte dazu ein Stück des Fadens in der Hand, welches jedes Kind mit allen anderen verbunden hat. Zudem sollte jedes Kind beschreiben, was es sich vornimmt und wofür dieses Gebilde stehen könnte.
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Um die Erlebnisse für spätere Zeitpunkte zu konservieren, wurden zudem viele Fotos geschossen und Videos gedreht, die nach der Klassenfahrt gemeinsam weiter zu einem kurzen Film bzw. großen Fotowänden weiter verarbeitet wurden.
Fazit Die Idee, beide Klassen durch das Projekt zusammen wachsen zu lassen, ist aus Sicht der Beteiligten aufgegangen. Alltagsbeobachtungen zeigen, dass es im Alltag nun viel mehr Berührungspunkte zwischen den Klassen gibt als vorher. Auch kann man abschließend feststellen, dass die Kinder riesigen Spaß hatten und immer wieder die Frage gestellt wird: Wann gehen wir wieder auf große Abenteuerreise?

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 27. Februar 2018 at 17:28 | Themen: Bewegung den GANZen TAG, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | Schlagwörter: , , , , | Beitrag kommentieren


#konfliktlotsen am Gotenring

Themen: Allgemein, GGS/KGS Deutz, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen

Mediationsprojekt in Kooperation mit Ceno e.V.
Manchmal ist es nötig ungewöhnliche Wege zu beschreiten …
Ab dem Schuljahr 2017/18 wird es auch an den Schulen am Gotenring #konfliktlotsen geben. Möglich wird dies durch den Ausbau der bereits bestehenden Kooperation mit dem Verein Ceno e.V. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt Menschen über 55 Jahre in der Phase der nachberuflichen Orientierung für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Somit werden die #konfliktlotsen am Gotenring keine Schülermediatoren sein, wie es sie bereits an vielen anderen Schulen gibt, sondern reifere Menschen, die speziell für diese Aufgabe angelernt und ausgebildet werden.
Die Konfliktlotsen werden täglich zwischen 11:40 bis 14:00 Uhr vor Ort sein und führen ihr Angebot in der Friedensecke im Werkraum durch, die eigens zu diesen Zweck eingerichtet wurde. Dort können die #konfliktlotsen ungestört anhand der Friedenstreppe aktuelle Konflikte klären. Perspektivisch wird es zusätzlich ein massives, wetterfestes Modell der Friedenstreppe für den Schulhof geben.
Darüber hinaus sind die Personen in ihrer Rolle durch entsprechende Warnwesten mit Aufdruck gut zu erkennen.
Um das Projekt in der Schulgemeinde bekannt zu machen, wird dieses in den Gruppenstunden, Konferenzen und anderen Gremien Schülern, Eltern und Lehrern vorgestellt.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt #konfliktlotsen

Autor Stephanie Stangier | Veröffentlicht am 10. Oktober 2017 at 17:31 | Themen: Allgemein, GGS/KGS Deutz, Offene Ganztagsgrundschulen, Projekte/ #wir bewegen, Soziales Lernen | | Beitrag kommentieren