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Schulsozialarbeit Lindenbornschule

Seit August 2016 ist der VGS Köln e.V. Träger von Schulsozialarbeit an der GGS Lindenbornschule, die mitten in Köln-Ehrenfeld liegt. Die Lindenbornschule ist eine Jenaplan-Schule, in der Kinder in jahrgangsübergreifenden, heterogenen Lerngruppen eingeteilt sind. Mittlerweile besuchen fast alle Kinder den Offenen Ganztag.
Einen Schwerpunkt der Schulsozialarbeit an der Lindenbornschule bilden unterschiedliche Projekte zum Sozialen Lernen. Inzwischen gehört das präventive Projekt VGS#wir bewegen zum festen Programm und wird in jeder Klasse alle zwei Jahre durchgeführt. Dabei wird es stets individuell auf jede Gruppe zugeschnitten, sodass aktuelle Themen der Kinder und Erwachsenen im Fokus stehen. Aber auch bei Kriseninterventionen und aufkommenden Schwierigkeiten unterstützt die Schulsozialarbeiterin die Gruppen mit passgenauen Projekten, die das Zusammenleben erleichtern, die Beteiligten entlasten und Veränderungen im Alltag erwirken sollen.
Zudem koordiniert die Schulsozialarbeiterin die Streitschlichtung an der Schule und bildet ausgewählte Drittklässler und Drittklässlerinnen zu VGS#konfliktlotsen aus. Die Konfliktlotsen sind Ansprechpartner für alle Kinder der Schule rund um das Thema Konflikte. Sie stehen insbesondere in den Pausen bereit und unterstützen ihre Mitschüler und Mitschülerinnen praktisch darin, aufkommende Konflikte eigenständig zu klären.
Sowohl die VGS#wir bewegen Projekte als auch die VGS#konfliktlotsen tragen nachhaltig zur Verbesserung des Schulklimas bei.
Auch die wöchentlich stattfindende Mädchengruppe, die Teilnahme am Schülerrat und weitere wechselnde Kleingruppenangebote gehören inzwischen zum festen Programm der Schulsozialarbeiterin.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung und Begleitung im Einzelfall. In einer offenen Sprechstunde oder bei individuell vereinbarten Terminen bietet die Schulsozialarbeiterin den Kindern, Eltern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule ihre Unterstützung bei Fragen, aufkommenden Schwierigkeiten und Unsicherheiten an (z.B. zum Bildungs- und Teilhabepaket, Auffälligkeiten in der Schule oder Fragen zur Erziehung und Entwicklung).
Hier ist auch die Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb der Schule ein wichtiger Faktor für das Gelingen. Da die Schulsozialarbeiterin mit einer vollen Stelle in der Regel den ganzen Tag an der Schule ist, kann sie gerade an der Schnittstelle zwischen Vor- und Nachmittag wirken. Aber auch die Vernetzung innerhalb des Sozialraums, beispielsweise mit dem Jugendamt, Therapeuten und anderen Akteuren (z.B. im Kontext von Freizeitangeboten) kann so koordiniert werden.

Flyer